Forschungsprojekt „Weltbunt“

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung werden im Forschungsprojekt „Weltbunt“ nun die Wechselwirkungen zwischen der Entstehung der synthetischen Farbstoffe im 19. Jahrhundert und dem Einzug der Farben in den Alltag der Menschen erforscht. Ausgangspunkt sind die über 10.000 Farbpigmentfläschchen der Hochschule Niederrhein, deren Anfänge in die 1860er Jahre, die Gründerzeit der Teerfarbenproduktion und der chemischen Industrie, zurückreichen.

Neben der Hochschule Niederrhein, dem Textilmuseum Krefeld und dem CICS als Institut der Technischen Hochschule Köln, ist auch das Städtische Museum Schloss Rheydt als Projektpartner beteiligt. Die Krefelder Sammlung, die seit knapp zwei Jahren im TextilTechnikum öffentlich zugänglich ist, wird seitens des Museums, in dem interdisziplinär angelegten Projekt, die textile Farbigkeit zu Zeiten der enormen politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen des Ersten Weltkrieges untersuchen.

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